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Auswärtiges Amt, Berlin, Kurstrasse 33

Wettbewerb

Weiterschreiben des Bestandes
Die umzubauenden Bestandsgebäude der Liegenschaft werden weiterentwickelt und zusammen mit den den „alten Bestandsgebäuden“ und den neuen Innenhofbebauungen zu einem Ensemble verbunden. Dabei haben wir folgenden Grundansatz: die Heterogenität der unterschiedlichen Bestandsbauten der Liegenschaft sehen wir als Qualität.
Die Plattenbauten des Typs SK Berlin werden in Ihrem Geiste weiterentwickelt aber in einer neuen äußeren Schicht an die Fassade der alten Reichsbank angenähert und vermitteln somit eine Zugehörigkeit zur Liegenschaft.

Die freie Mitte des Innenhofs wird auf einer niedrigen Ebene durch zwei neue L-förmige Gebäudeteile, die Poststelle und der Konferenzbereich, gegliedert. Im Innenraum der Liegenschaft entstehen drei im Charakter unterschiedliche Freibereiche für unterschiedliche Nutzergruppen:
Der rechteckige Poststellenhof für die Anlieferung der Poststelle, die beidseitig 2-geschossig bebaute Kreuzstrasse und der trapezfömige (begrünte) Konferenzhof. So ist einerseits der ehemalige Block-Innenbereich noch spürbar und damit eine gute Belichtung und Weite gewährleistet, andererseits entsteht eine abwechslungsreiche Gliederung des Innenhofes durch  drei unterschiedliche Freibereiche.
Die Kreuzstrasse erhält durch die Neubauten eine beidseits ruhige, für die Breite der Kreuzstrasse angemessene 2 geschossige Bebauung. Die Dächer der neuen Baukörper werden begrünt. Es entstehen grüne Dachgärten für die Mitarbeiter, die den ganzen Innenhof der Liegenschaft aufwerten.

Auswärtiges Amt

Ort: Berlin
Beschränkter Wettbewerb 2016
Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Architekt: Andreas Ferstl Architekten in Zusammenarbeit mit Hess Talhof Kusmierz Architekten und Stadtplaner