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Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes, Augsburg

Das Thelottviertel in Augsburg wurde zwischen 1907 und 1929 vom Architekten und Bauunternehmer Sebastian Buchegger errichtet. Die „Einfamilienhäuser-Colonie“ am damaligen Stadtrand von Augsburg gilt als erste Gartenstadt Deutschlands und ist ein wichtiger Beitrag zur Reformarchitektur. Die Häuser sind einfach und zweckmäßig gestaltet und besitzen jeweils eigene, großzügige Gärten. Sie konnten mit vertretbaren Baukosten errichtet werden und waren ideal für Käufer aus der Mittelschicht. Das Viertel ist bis heute relativ intakt geblieben und steht größtenteils unter Ensemble-, bzw. Denkmalschutz.

Das Wohnhaus in der Rottenhammerstraße hat durch Umbauten über die Jahre viel von seinem ursprünglichen Erscheinungsbild verloren. Die Substanz des Gebäudes musste umfassend saniert werden.

Das Dachgeschoss wurde ausgebaut und ostseitig um ein Zwerchhaus erweitert. Die Form des neuen Daches schreibt die „malerische“ Dachlandschaft des Viertels fort, der Anbau ist als Solcher nicht zu erkennen.

Durch vorsichtige Veränderungen im Grundriss entsteht im Erdgeschoss ein großzügiger, zeitgemäßer Wohn- und Essraum, ohne dass dadurch die historische, kleinteilige Struktur des Hauses verloren geht.
Noch vorhandene historische Bauteile wurden saniert und technisch überarbeit. Wenn Neues ergänzt werden musste, geschah dies in Anlehnung an die historische Detaillierung.
Das Haus wird so wieder behutsam an den Originalzustand angenähert, die Einheit des geschützten Ensembles wird gestärkt.

Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes

Ort: Augsburg, Thelottviertel
Bauherr: privat
Planung / Realisierung: 2014–2015
Architekt: Andreas Ferstl Architekten
Projektteam: Andreas Ferstl, Andreas Demharter