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Office Station, Nürnberg

Mehrfachbeauftragung, 1. Preis / VGV-Verfahren 2018

Das derzeit noch brach liegende Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Nürnberg unterzieht sich einem grundlegenden Wandel . Es wird sich in den kommenden Jahren zu einem großen Büro und Einzelhandelsstandort entwickeln. Die Office Station wird erneut Ankerpunkt des neuen Areals. Schon früher befand sich die Hauptverwaltung des ehemaligen Güterbahnhofs im Bestandsgebäude.

Das Gebäude steht für eine Weiterentwicklung des Ortes aus dem Bestand heraus und dient in Zukunft als geschichtlicher Bezugspunkt zum ehemaligen Güterbahnhof. Zusammen mit den geplanten Neubauten entsteht eine vorteilhafte (Architektur-) Mischung, die sich identitätsstiftend auswirkt.
Das Bestandsgebäude ist geprägt von einer für die Entstehungszeit typischen Bauweise, die auch in der Fassade ablesbar ist. Ein Stahlbeton-Skelettbau, ausgesteift durch die Treppenhäuser, mit Ausfachungen aus Beton und Klinkerfliesen. Diverse Schmuckelemente und die gut gestalteten Treppenhäuser ergänzen die sonst sehr rationale Architektur.

Der Charakter des Gebäudes soll zwingend erhalten werden, jedoch durch wohlgesetzte Eingriffe, wie das Bereinigen der Fassade, zu neuer Präsenz verholfen werden.

Durch das Öffnen der Fassaden und den Rückbau der störenden Elemente im Erdgeschoss entsteht ein hallenartiger und großer, stützenfreier Raum der unterschiedlichste Nutzungen aufnehmen kann und das Gebäude stärker in Verbindung mit der Umgebung setzt. Das Gebäude wird durchlässiger und die barrierehafte Wirkung im Vorbereich des S-Bahn Haltestelle aufgelöst.

Nach Rückbau störender Elemente bieten die oberen Geschosse Platz für zeitgemäße Bürostrukturen und die nötige technische Ausstattung.

Office Station

Ort: Nürnberg, Kohlenhof
Auftraggeber: Aurelis Real Estate Service GmbH
Planung: 2018–19
Leistungsphasen: 1–5
Größe: 4300 qm BGF
Architekt: Andreas Ferstl Architekten
Projektteam: Andreas Ferstl, Andreas Demharter, Anna Jacob, Peter Moos, Dennis Brandt